Sonntag, 25. Dezember 2016

Die groessten Deppen unter Gottes Sonne













Quelle


"Der Median ist der Punkt, wo 50% der Nettovermögen darunter oder darüber liegen, nicht zu verwechseln mit einem Durchschnitt.
Nur 60’800 Euro betrug 2014 das mediane Nettovermögen der privaten Haushalte in Deutschland, aber 214’300 Euro das durchschnittliche Nettovermögen, was auf eine sehr ungleiche Verteilung hinweist. Die obersten 10% der Haushalte besitzen 59,8% des Nettovermögens und die untersten 50% nur skandalöse 2,5% der Vermögen. Die untersten 20% der privaten Haushalte haben gar kein Vermögen, sondern im Durchschnitt -5’900 Euro Nettoschulden.
Weiterhin unglaublich, das eine Wirtschafts- und Finanzpolitik, welche Millionen deutschen Arbeitnehmern und Rentnern ihren fairen Anteil an der Leistungskraft der Volkswirtschaft vorenthält, von der Masse bei Wahlen legitimiert wird."

Siehe auch hier.

Mir fiel dazu nur ein:

"Mit einer Belegschaft von etwa 30 – 40 Millionen erarbeitet man so einen Ueberschuss den selbst der Exportweltmeister China mit einer Belegschaft von an die 900 Millionen nicht erreicht.
http://de.reuters.com/article/deutschland-export-berschuss-ifo-idDEKCN11C18T
Dieser wirtschaftliche und politische Wahnsinn, der geltende Gesetze bricht (Stabilitaetsgesetz) gehoert den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft jeden Morgen zum Fruehstueck solange um die Ohren geschlagen, bis sie im Chor lauthals die Wahrheit, die neue alte deutsche Hymmne, singen:

                            “Wir sind die groessten Deppen unter Gottes Sonne.”



Sapere aude!

Georg Trappe

P.S.: Und selbst mein wendiger,teflonbeschichteter Lieblingsprofessor wusste schon 2009, nachdem das Kind im Brunnen lag: "Sinn: Die alte Strategie, Maschinen gegen Lehman-Brothers-Zertifikate zu verkaufen, hat nicht funktioniert. Wir müssen uns ein neues Geschäftsmodell suchen. Besser wäre es, die Maschinen in Zukunft im Inland aufzustellen."

Und noch so ein Oberschlauer in dessen Lehrbuechern I=S steht, aber:
Nach Ansicht von Marcel Fratzscher ist eine starke Exportorientierung nicht per se schlecht, so wie sie in Deutschland seit dem Jahr 2000 betrieben wird, funktioniere sie aber nicht gut. Das Potential einer Volkswirtschaft, Wirtschaftswachstum und Wohlstand zu erzeugen, hängt eng mit dem Produktivitätszuwachs zusammen, der wiederum stark mit der Investitionsquote zusammenhängt. Weil Deutschland seit 2000 eine sinkende Investitionsquote aufweist (2014 betrug sie 17 %, so gering wie in kaum einem anderen Industrieland), war das Wirtschaftswachstum und das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens in Deutschland sehr gering und wird bis auf weiteres auch sehr gering bleiben. Statt zu investieren sparen die Deutschen sehr viel und recht schlecht. Seit 2000 ist deutsches Vermögen in Höhe von 15 % der jährlichen Wirtschaftsleistung im Ausland verloren gegangen.[12]

Die Typen sollten mal Querschuesse oder in meinem Blog lesen, vielleicht wuerden sie dann endlich begreifen, wie hirnverbrannt ihre theoretischen Grundlagen sind. Wollen sie aber garnicht. Denn sie werden dafuer bezahlt die Oeffentlichkeit in einer vollkommen sinnlosen Diskussion zu fixieren, um so die ungestoerte Fortsetzung des schaendlichen Treibens zu ermoeglichen. Wissenschaftler ? Nein, gekaufte ......


Ernstzunehmende Loesungsvorschlaege gibt es uebrigens auch:

https://t.co/xJ2PMSeePR


How to End the European Financial Crisis
– at no further cost and without the need
for political changes

Executive Summary

There is a solution to the twin problem of large non-performing loans in
the banking systems and the funding crisis for sovereign borrowers that
is  affecting  especially  Spain,  Portugal,  Ireland,  Cyprus,  Greece,  but  to
some extent also Italy and other countries. 
The  needed  policies  constitute  ‘true  quantitative  easing’:  The  author
argued  in  1994  and  1995  in  Japan,  introducing  the  expression
‘quantitative  easing’,  that  there  was  no  need  for  a  recession  due  to  the
bad  debt  problems  in  the  banking  system.  Necessary  and  sufficient
condition for a recovery is an expansion in credit creation used for GDP
transactions  –  the  original  definition  of  ‘quantitative  easing’.  The
expression  was  later  used  by  central  banks  to  refer  to  the  type  of
traditional  monetarist  policy  (bank  reserve  expansion)  that  had  been
warned would be insufficient. 
True quantitative easing can be achieved quickly and without extra costs
in a two-part process as follows: 
1. The central bank purchases all actual and likely non-performing assets
from  the  banks  at  face  value  (book  value)  and  transfers  them  to  its
balance sheet. 
2.  The  government  stops  the  issuance  of  government  bonds.  Instead,  it
funds  any  future  borrowing  requirement  (including  all  scheduled  ‘roll-
overs’ of bonds) by entering into loan contracts with the domestic banks,
borrowing at the much lower prime rate.
Ideally, these two measures are combined, and part and parcel of a larger
policy package. For a fuller list of measures, see our CBFSD Discussion
Paper No. 1-12.
1

But  they  can  also  be  implemented  separately,  so  if  ECB  and  national
central  bank  support  cannot  be  gained  for  measure  1,  national
governments can end the negative vicious cycle and end their sovereign
debt problems by going ahead on their own with part 2. 

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