Samstag, 26. November 2016

Prozentrechnen bei den Hofberichtserstattern

Beenden 4,4 Prozent den Streik?

"Binnen vier Tagen musste die Lufthansa wegen des Streiks fast 2800 Flüge streichen. Nun hat der Konzern den Piloten ein neues Angebot gemacht. Es sieht unter anderem 4,4 Prozent mehr Geld vor. Im Gegenzug will die Lufthansa aber an anderer Stelle sparen.
Die Lufthansa will ihre streikenden Piloten mit einer "Gesamtlösung" zum Einlenken bewegen. Dabei erhöhte sie ihr Gehaltsangebot: Statt einer Lohnerhöhung von 2,5 Prozent stellt der Konzern nun eine Anhebung um 4,4 Prozent sowie eine Einmalzahlung in Aussicht. Dies soll allerdings durch Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen werden.
Konkret sollen die Piloten eine Einmalzahlung von 1,8 Monatsgehältern bekommen. Außerdem sollen die Löhne noch dieses Jahr um 2,4 Prozent und nächstes Jahr um weitere 2,0 Prozent steigen."

Quelle


Es scheint ueblich geworden zu sein, um unverschaemte  Angebote der Arbeitgeber nicht als solche in der Titelzeile erkenntlich machen zu muessen, die Prozente nicht mehr wie ueblich per anno sondern per due anni zu nennen, ohne dies kenntlich zu machen. Gleichzeitig werden Euphemismen des Personalvorstands eins zu eins uebernommen.

" Im Rahmen der "Gesamtlösung", die die Lufthansa nun anbietet, könnten die Piloten eine "stärkere Vergütungserhöhung" bekommen als bislang anvisiert, erklärte Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens. Ermöglicht würde dies, "weil wir an anderer Stelle - beispielsweise im Zuge einer modernisierten Altersversorgung - zu Einsparungen kämen". Die Piloten sollen sich künftig mit einer Zusage für die Beiträge zur Altersversorgung begnügen, für die spätere Rente will der Konzern nicht mehr einstehen."

Sapere Aude!

Georg Trappe 

PS.: In Bezug auf Flugbegleiter, die meistens in oder in der Naehe von Flughaefen=Ballungszentren ihre horrende Miete an die Renditefreaks bezahlen muessen sieht das so aus:




Ich verfolge die Vorgaenge in der Luftfahrtindustrie, insbesondere bei der Lufthansa mit ihrer Billig Strategie via Euro-, Germanwings etc., schon seit einer gewissen Zeit mit Spannung und warte eigentlich nur darauf, dass der Billigflieger / Schnaepchen / Geiz ist geil Wahn, tiefere Spuren hinterlaesst. Da die Physik des Fliegens und damit das technische Geraet, die Flugzeuge, fuer alle Wettbewerber gleich ist (Boing und/oder Airbus) ist spuerbare Kostensenkung inzwischen nur noch ueber das Personal zu realisieren, wenn nicht eine Billigtankstelle in Dubai auf der Strecke liegt. Wenn das Personal aber in Deutschland seine Miete / Lebensunterhalt bezahlen muss (meistens in teuren Grossstaedten mit Flughafen wie Stuttgart, Hamburg, Muenchen, Duesseldorf, Frankfuert) dann sind 1400 bis 1600 Euro brutto nicht gerade ueppig.
Das die Belegschaft den gedankenlosen Schnaepchenjaegern (mit manchmal
geradezu bizarrem Anspruchsdenken und Auftreten a la Graf Rotz) und der Unternehmensleitung da schon mal den Stinkefinger zeigt, finde ich verstaendlich.

PPS: Die Drecksaecke der Springerpresse im Wortlaut:
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/article159830875/Piloten-verbreiten-Angst-im-Lufthansa-Konzern.html  

PPPS: Teile und herrsche (Da werden Erinnerungen wach und man fragt sich: Wen hat der Personalvorstand denn diesesmal durch einen Puff geschleppt?)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-bordell-affaere-die-generalabrechnung-beginnt-1490740.html

Montag, 21. November 2016

Widerlich

https://www.welt.de/wirtschaft/article159607697/Donald-Trump-wird-eine-ganze-Generation-praegen.html


"Auf das hoch verschuldete Europa kommen neue Milliardenausgaben zu. „Europa wird künftig deutlich mehr für Rüstung ausgeben müssen“, sagte der Chefökonom der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, der „Welt am Sonntag“. Bisher würden die USA innerhalb des Nato-Bündnisses den Löwenanteil der Ausgaben tragen. „Das wird nicht so bleiben“, sagte Folkerts-Landau mit Blick auf den Wahlausgang in den USA.
Folkerts-Landau rechnet damit, dass viele europäische Länder diese höheren Verteidigungsausgaben nicht werden stemmen können. „Ein Land wie Deutschland kann sich das finanziell noch leisten, andere europäische Länder werden aber Probleme bekommen“, sagte der Ökonom."

Wenn man das:

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1057521915001477

Und das:

http://www.bankofengland.co.uk/publications/Documents/quarterlybulletin/2014/qb14q102.pdf

verstanden hat, dann kann einem bei den obigen Aeusserungen des DB Chefvolkswirt, die an Scheinheiligkeit nicht zu uebertreffen sind,  nur schlecht werden.

Sapere Aude!

Georg Trappe

P.S.: Folkerts-Landau erinnert mich an Alfred Lansburgh aka Argentarius und sein Buch:

Vom Gelde: Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn

" Mitternacht. Draußen, lieber James, läuten die Silvesterglocken wieder einmal ein tolles Jahr zu Grabe. Ein weihevoller Moment für die Menschen, die sich die Stunden ihrer inneren Erhebung vom Kalender vorschreiben lassen. Disraelis »two nations«, die beiden großen Völker, in die jeder sogenannte Kulturstaat sich spaltet, leben in diesem Augenblick ihr Dasein doppelt intensiv. Der Reichtum steigert sein Wohlleben in Wein, Tanz und Spiel bis zum Rausch; ich blicke ihm von meinem Arbeitszimmer aus in die festlich blitzenden Fenster.
Die Armut, die ich nicht sehe, weil sie sich in weit entfernten Stadtvierteln zwischen ihre kahlen vier Wände verkriecht, bringt dem neuen Jahr das schuldige Opfer, indem sie die Tränen des Alltags doppelt reichlich fließen lässt. Ich selbst habe, wie Du weißt, keinen Sinn für Feierlichkeit. Aber ganz kann ich mich der Magie der Silvesternacht dennoch nicht entziehen. Sie zwingt mich zur inneren
Sammlung, zur geistigen Einkehr, und manche unklare Empfindung in mir nimmt feste, scharf umrissene Gestalt an.
Ich sehe mich gleichsam auf dem schmalen Grat stehen, der die beiden großen Völker in unserem Vaterlande trennt, die Tanzenden hier, die Weinenden dort. Und indem ich hinunterblicke in dieses zweigespaltene Leben und Treiben, ist es mir, als könnte ich deutlich alle Hebel und Räder des großen Mechanismus erkennen, der die sozialen Verhältnisse der Länder und Kontinente bestimmt und der
dem profanen Auge meist verborgen bleibt. Mein geschärfter Blick übersieht die wirtschaftlichen Gesetze, die Reichtum und Armut entstehen,
anwachsen, stillstehen oder abnehmen lassen. Ich sehe, wie unter bestimmten Voraussetzungen die Scheidewand zwischen dem Volk der Besitzenden und dem der Besitzlosen sich hebt oder senkt. Und mit erschreckender Klarheit drängt es sich mir auf, wie verhängnisvoll jene ewigen Wirtschaftsgesetze
gerade in dem eben abgelaufenen Jahre wirksam gewesen sind: Um ein ungeheures Stück hat sich die schroffe Scheidewand zwischen den beiden Völkern eines und desselben Landes erhöht. In verdreifachter Menge fließen diesseits die Tränen, jenseits der Wein. Und zugleich mit der Scheidewand wächst aus; dem uralten Groll der beiden Völker, die einander niemals verstehen werden, ein ungeheurer Hass empor, der eines Tages die Kulturwelt in Trümmer legen wird, wenn man seine Ursachen nicht noch rechtzeitig beseitigt.
In dieser klaren Erkenntnis, die ich aus dem Klange der Silvesterglocken schöpfe, setze ich mich an meinen Schreibtisch, um mich mit Dir, mein lieber James, wieder einmal auszusprechen."

Und dann im sechsten Kapitel, wo es ums Eingemachte geht, naemlich um die Fragen, wie durch wen und wo entsteht Geld?, ein verbaler Kunstflug um den heissen Brei der nicht verwirrender und verlogener sein koennte. Das 6. Kapitel beginnt mit einer glatten Luege des Fachmanns:

"Also: Geld ist ein Bezugsrecht auf Güter. Dieses Bezugsrecht entsteht, wenn jemand etwas liefert oder leistet, mithin wenn beispielsweise ein Arbeiter dem Arbeitgeber sein Erzeugnis aushändigt; durch die Lieferung
entsteht ein Anrecht auf eine gleichwertige Gegenleistung, also ein Güter-Bezugsrecht, und dieses Bezugsrecht heißt "Geld". Hat der Leistende oder Liefernde sein Anrecht auf Gegenleistung geltend gemacht, hat also unser Arbeiter für sein Geld ein Paar Stiefel, Nahrungsmittel, Zigarren usw.
eingetauscht, so ist der wirtschaftliche Vorgang des Austauschs von Leistung und Gegenleistung beendet, und das Bezugsrecht, das den Austausch vermittelt hat, ist erloschen."

Lansburgh war wohl mit Hilferding und Tucholsky befreundet und hat so auch mit seiner offensichtlichen sprachlichen Eloquenz und "fachlichen Kompetenz" in deren Koepfen gewirkt.

Was es dort u.a. bewirkt hat findet man z.B. hier ;-) und hier

Nach M>C>M' ein weiterer Zenith der Verwirrung. Denn das Stiften von Konfusion gehoert unabdingbar zum Bankgeschaeft. Klar denkende Menschen, die R. Werner bzw. die Bank of England (s.o.) verstehen,.....

Siehe auch hier. Und hier

Dienstag, 15. November 2016

Der Wohlstands Huether meldet sich aus Stanford zu Wort

Einer meiner "Lieblings Professoren", Michael Huether, meldet sich auf ZEIT Online aus Stanford zum Thema Trump zu Wort:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-11/us-wirtschaft-donald-trump-deutschland-europa-folgen/komplettansicht

Sein Fazit:

"Die Verteidigungsgemeinschaft der Bratislava-Roadmap ist nicht nur politisch wichtig, sondern auch ökonomisch gut begründet. Mehr Verantwortung heißt auch mehr Selbstbewusstsein. Das kann angesichts der Idee Trumps, die Nato zu schwächen, sehr wichtig werden."

Ansich nichts Neues wenn man sich 4 Jahre zurueck erinnert:

http://georgtsapereaude.blogspot.com/2013/01/neoliberale-kriegstreiber-ergreifen-das.html

Sapere Aude!

Georg Trappe

Wenn Sie meine Einschaetzungen zum US Wahlausgang und Trump interessiert, dann finden Sie diese in den Kommentaren zu diesem Artikel auf Querschuesse.

Eine meiner Meinung nach recht gute Zusammenfassung der Trumpschen Weltsicht  finde Sie hier.
"Anders als Frank-Walter Steinmeier suggeriert, sind die Ideen des kommenden Präsidenten weder widersprüchlich noch wirr.
Seine Forderungen lassen sich problemlos auf einem Bierdeckel zusammenfassen: Putin integrieren, Mexikaner draußen halten und die amerikanischen Alliierten künftig wie die Kunden eines Wachdienstes behandeln. Schutz gibt es nur noch gegen Cash, auch in der Nato.
So verständlich der Schock darüber ist: Steinmeiers Behauptung, Trumps Weltsicht ergebe keinen Sinn und man könne sich daher nicht darauf einstellen, ist nicht richtig."

Ich fuege hinzu Trumps Weltsicht ist in den USA nichts Neues. Siehe oben.

Mittwoch, 9. November 2016

Was uns der Verlauf von Target2 Salden verstehen laesst


Quelle

"Target2 Salden sind Ausdruck der Zahlungsbilanz, sie entstehen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr innerhalb der Eurozone via dem Target2 Zahlungssytem und beinhalten Leistungsbilanz und Kapitalbilanz. Überweisungen mittels dem Target2 Zahlungssystem werden nur über Zentralbankgeld (ZBG) abgewickelt. Fließt einem Bankensystem einer Volkswirtschaft der Eurozone mehr ZBG über das Target2 Zahlungssystem zu als ab, ensteht ein positiver Target2 Saldo, fließt mehr ZBG ab als zu, ein negativer Target2 Saldo. Ein positiver Target2 Saldo ist eine Forderung der entsprechenden NZB gegenüber der EZB, so wie der negative Target2 Saldo eine Verbindlichkeit der entsprechenden NZB gegenüber der EZB ist.
Hat das ausführende Bankinstitut kein Zentralbankgeldguthaben muss sie sich Zentralbankgeld bei der heimischen Zentralbank im Eurosystem leihen, um den grenzüberschreitenden Überweisungsauftrag eines Kunden ausführen zu können.
Target2 Salden zeichnen wirtschaftliche Ungleichgewichte in der Eurozone auf, soweit sie sich über das Zahlungssystem Target2 darstellen. Dieses Ungleichgewicht kann aus realwirtschaftlichen Transaktionen für Waren, Güter und Dienstleistungen entstehen und/oder auch Kapitalflucht bzw. allgemeiner die Kapitalflüsse (Finanztransaktionen) spiegeln. Die lockere Geldpolitik der EZB und das Aufkaufen von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren hält das Bankensystem mit Zentralbankgeld liquide und fördert/ ermöglicht letztlich auch die Kapitalflucht."


Wichtig anzumerken ist an dieser Stelle, dass Finanztransaktionen/Kapitalfluesse VOR! 2007 wirtschaftliche Ungleichgewichte maskiert haben. Und zwar EXAKT Monat fuer Monat in der Hoehe, in der sie aufgelaufen sind! Da haben naemlich die deutsche Bankster, nicht wenige von ihnen mit einem Studium der sog. Wirtschaftswissenschaften ausgebildet, immer genau soviele Kredite ans Euro Ausland vergeben, wie die deutschen Unternehmen dorthin mehr exportiert haben als importiert. Das war aufgrund der Target2 Statistik auch recht einfach moeglich. Insbesondere fuer den deutschen Marktfuehrer in diesem Geschaeft.
Als dann in den USA die sog. Housing Bubble platzte, sahen sich diese Bankster gezwungen nicht nur die Kreditvergabe einzustellen, sondern haben ihre Kredite zurueck gefordert. Damit wurde nicht nur das laufende realwirtschaftliche Ungleichgewicht sichtbar, sondern das der Vorjahre On Top faellig gestellt. Das es in diesem springflutartigen Sog auch noch zu Kapitalflucht kam, weil die betroffenen auslaendischen Banken trocken zu laufen drohten, ist auch klar.
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By the way, der gleiche Effekt, von Bernanke provoziert, hat in den USA die Lehman Pleite ausgeloest und erhebliche teile ameikanischer Verbindlichkeiten gegenueber dem Ausland entwertet. Zwar gibt es auf weltweiter Ebene kein Target System, aber hier wurden ueber Jahrzehnte die massiven und chronischen realwirtschaftlichen Ungleichgewichte der USA mit dem Rest der Welt durch den Kauf von triple A rated Wertpapieren der USA durch das Ausland maskiert. Als klar wurde, das diese triple A rated Wertpapiere in grossem Umfang von Zahlungsausfaellen bedroht bzw. betroffen waren, stoppte der Rueckfluss der US$ aus dem Ausland, waehrend Bernanke auf der geldplitischen Bremse stand (US Basemoney stagnierte) und es kam zu einem rapiden Anstieg des US$ ZBG Abfluss (Saldo aus Abfluessen durch Leistungsbilanzdefizit minus Zufluessen fuer den Kauf von Wertpapieren) aus dem US Bankensystem Richtung Ausland. Da Bernanke die US$ ZBGeldmenge = Base Money zu diesem Zeitpunkt stagnieren liess, drohte das US Bankensystem trocken zu laufen. Lehman war nach Bear Stearns offensichtlich die Grossbank, die von diesem Problem zum Einsturz gebracht wurde.
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Nach intensiver Beschaeftigung mit diesem Thema in den letzten Jahren, kann mir keiner mehr erzaehlen, dass Bernanke nicht wusste was er tat. Er konnte zwar nicht alle Folgen im Detail vorhersehen. Aber das es zu diesem oben beschriebenen Effekt kommen musste, muss ihm klar gewesen sein. Und ich denke es ist kein Zufall, das Bernanke der zu dieser Tat berufen wurde, nachdem Greenspan dem US Geschaeftsmodell durch Absenkung der US Leitzinsen auf nahe Null dieGrundlage entzogen hatte, ein Experte auf dem Gebiet Weltwirtschaftskrise 1929 ist. Er war von seinem Wissen her einer der wenigen, die eine Chance hatten, soetwas auszuloesen und dann einigermassen “kontrolliert” ablaufen zu lassen.
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Der im obigen Artikel so eindruecklich am Beispiel der Target2 Salden illustrierte Effekt, des springflutartige Anstiegt von Kapitalabfluessen, ist genau das, was Soros mal die Abrissbirne genannt hat und hinter fast jeder grossen Finanzkrise steckt. Ausufernde kreditfinanzierte Euphorie gefolgt von ploetzlicher Umkehr der Zahlungsstroeme durch einen Stop der Kreditvergabe und Faelligstellung der zuvor vergebenen Kredite durch die Banken und verstaerkt durch die dann unvermeidlich einsetzende Kapitalflucht (Japan Bubble, Asienkrise, Dotcom Krise, sog. Euro Krise). Das diejenigen, die der Ausloeser und die Profiteure sind, auch noch ein Geschaeft damit machen, sich gegen solche Krisen zu versichern (Derivate) und das Ganze als gottgegeben aka alternativlos hinstellen, zeigt nur einmal mehr, wie verdorben diese durch Gier deformierten Charakter sind. Alleine die unerschuetteriche Unschuldsmine Bernankes waehrend und nach dieser "Katastrophe" sollte jedem der einem Bankster gegenuebersteht zu denken gebe.

Sapere Aude!

Georg Trappe




Die Frage, wer die deutschen Exportueberschuesse in die Euro Zone inzwischen finanziert und die Target2 salden wieder kraeftig steigen laesst, ist auch interessant.

Donnerstag, 3. November 2016

Bankgeschaefte 4

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/targobank-kunden-fehlt-geld-auf-dem-konto-it-probleme-a-1119434.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-kunden-koennen-offenbar-kein-geld-abheben-a-1095711.html

http://nypost.com/2016/03/07/bangladesh-bank-says-hackers-stole-100m-from-its-new-york-fed-account/

http://www.reuters.com/article/us-cyber-heist-philippines-idUSKCN0YA0CH

http://www.reuters.com/investigates/special-report/cyber-heist-federal/

https://en.wikipedia.org/wiki/2016_Bangladesh_Bank_heist



By the way, the largest "bank hack" of all times was done by the FED under Bernanke, when he raised US$ short term interest rates over the long term interest rates in 2006, which triggered a financial tsunami and with that a massive devaluation of US liabilities to the world. This kind of "accidents" is the only escape for those with a business model that has banking = creation of money=debt out of thin air, at its core. By the way, Germany (the german 1%and its banksters)  used a similar desperate trick, when they ignited hyperinflation to get rid of the liabilities of lost WW 1.

Sapere Aude!

Georg Trappe

P.S.: Behind all that is of course Mr. Putin and friends ;-).

And here The Fix:









Montag, 31. Oktober 2016

Bankgeschaefte 3

Bundesbank-Bericht Niedrigzinsen kosten Bürger Milliarden

Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögens-befragung 2014

Wie waere es mit: Niedrigzinsen schmaelern bei einigen reichen Buergern / Haltern von hochkonzentrierten Geldvermoegen leistungslose Milliarden Einkommen.

Sapere Aude!

Georg Trappe 

P.S.: Der kluegste Professor Deutschlands macht sich natuerlich auch Sorgen um die "Enteignung" deutscher Sparer. Das deutsche Arbeiter seit jeher im Namen der Wettbewerbsfaehigkeit um die Fruechte ihrer Arbeit betrogen werden, und das ganz unpatriotisch durch ihre eigene Fuehrungsmannschaft, die die ueberschuessigen Arbeitsergebnisse ans Ausland verscherbelt, um mit den monetaeren Erloesen an der Wall Street und in der City of London mitzocken zu koennen, uebersieht der famose Professor. 
Wem dabei seine Sorgen tatsaechlich gelten, kann man hier in einem Interview aus dem Jahr 2008 nach lesen.
Man darf inzwischen davon ausgehen, dass der groesste Teil  der Zunft der Prof. Sinn angehoert, seit Jahrzehnten offensichtlich nichts anderes und besseres zu tun hat, als sich und seine zahlenden Auftraggeber zu rechtfertigen bzw. die deutsche Belegschaft systematisch hinters Licht zu fuehren.

Samstag, 29. Oktober 2016

Bankgeschaefte 2

Angeregt durch eine Diskussion bei Querschuesse, moechte ich meine Sichtweise zu den Vorgaengen im Bankensektor noch etwas ausfuehrlicher darlegen.

Ausgangspunkt ist die irrefuehrende Behauptung ein niedriges Zinsniveau und die negativ Zinsen der EZB auf Einlagen wuerden der Ertragskraft der Geschaeftsbanken schaden.

Ob die Geschaeftsbanken, fuer Liquiditaet, die sie sich bei der Zentralbank leihen, positive Zinsen bezahlen muessen (Vorkrisenmodus) oder fuer Liquiditaet, die sie durch den Verkauf von Aktiva an die Zentralbank bei dieser gutgeschrieben bekommen, negative Zinsen zahlen muessen (State of the Art), ist gehupft wie gesprungen. Wichtig ist doch nur, dass die Zentralbank ein Mittel in der Hand behaelt, das Geld was sie ausgereicht hat, auch wieder einzusammeln. Sonst waere ja die “Glaubwuerdigkeit” der Story, Zentralbanken, die ueber ihre Geld- und Zinspolitik alles und jeden im Griff haben, vollends den Bach runter.
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Vielmehr sollte man, wenn einem die Ertragskraft der Geschaeftsbanken ernsthaft am Herzen liegt, http://georgtsapereaude.blogspot.com/2012/10/darf-es-auch-etwas-mehr-sein.html
die Kostenstruktur der “leidenden” Banken und darin die Rolle der Gehaelter und Boni ihrer leidendenden;-) Angestellten (von denen einige in attraktiver Begleitung auf der letzten Monaco Yacht Show gesichtet wurden) unter die Lupe nehmen.

http://www.monacoyachtshow.com/en/

Wenn Bankster reihenweise per Presse / Medien verkuenden, dass die niedrigen/negativen Zinsen der Zentralbank schuld an ihrer Ertragsschwaeche sind, dann sollte man in Erwaegung ziehen, dass damit eine Wirkung beim Publikum erzielt werden soll, aber nicht unbedingt davon ausgehen, dass es den Tatsachen entspricht. So wuerde ich mir zumindest ein aus der Vergangenheit lernen vorstellen.

Die EZB hat ihre Zinsdifferenz von traditionell 1,0% auf 0,4% mehr als halbiert
https://www.ecb.europa.eu/stats/monetary/rates/html/index.en.html
und gleichzeitig ihr Bilanzvolumen von 1150 Mrd. Euro Ende 2006 auf 3450 Mrd. Euro verdreifacht:
http://www.querschuesse.de/wp-content/uploads/2016/10/s606-600×445.png
Damit sind die Einahmen der EZB = Kosten aller Geschaeftsbanken fuer die bereitgestellte Liquiditaet in ZBG von grob 11,5 Mrd. pa auf 13,8 Mrd. pa um 20% gestiegen.
Die DB hat im gleichen Zeitraum ihre ZBG Liquiditaet von 7 Mrd. (bei einem Bilanzvolumen von 1572 Mrd, was der reine Wahnsinn war), auf 123 Mrd. (bei einem Bilanzvolumen von 1803 Mrd.) um den bemerkenswerten Faktor 17,6 erhoeht.
https://www.db.com/ir/de/quartalsergebnisse.htm#tab_2016-2014
Denn man kann im Bankgeschaeft eben nicht turbokapitalistische Renditen (25% aufs Eigenkapital), exorbitante Gehaelter und Boni fuer die leidenden Angestellten und Fels in der Brandung Sicherheit fuer die Kunden gleichzeitig haben. Und im Licht der obigen Zahlen betrachtet, sollte klar sein, dass es nicht die EZB ist, die mit ihrer aktuellen Geld- und Zinspolitik Verantwortung fuer die Folgen von eines ueblen Geschaeftsgebahrens eines Haufens von Hasadeuren bei den Geschaeftsbanken traegt.
EZB, Geschaeftsbanken und die durch diese gekaufte Politik sowie die ebenfalls gekauften sog. Wirtschaftswissenschaften stecken unter einer Decke  und stehen im Dienst der 1% (siehe auch Krysmanski, Ringburg Modell).
Die Stories und die Story Fragmente, die ueber die Spin Professoren der sog WiWis und Spin Doktoren der Medien in die Koepfe des Publikums gepumpt werden, dienen aber nicht dazu , dem Publikum Transparenz zu verschaffen. Vielmehr soll das genaue Gegenteil erreicht werden, weil der Hokuspokus nur dann funktionieren kann.
So wie es erstunken und erlogen ist, das Banken die Ersparnisse von Sparern an Kreditnehmer verleihen (siehe R. Werner), so ist es einfach falsch, zu behaupten, Banken koennten aufgrund des niedrigen Zinsniveaus keine Gewinne erzielen. Das ist Bull Shit, denn der Gewinn einer Bank aus dem Kreditgeschaeft speisst sich aus der Zinsdifferenz. Und so wie ich es oben beispielhaft fuer die Zentralbank erklaert habe, ist der Gewinn aus Zinsdifferenz unabhaengig vom absoluten Zinsniveau sondern das Produkt von ausgereichtem Kreditvolumen multipliziert mit der Zinsdifferenz.

Ob eine Zinsdifferenz von 1% aus 7%Soll minus 6%Haben oder 0%Soll minus -1%Haben entsteht spielt dabei keine Rolle. Punkt.

Es spielt fuer die Kosten der Geschaeftsbanken (als) Gesamtheit wie oben gezeigt daher auch keine Rolle wenn die EZB die ausgereichte Menge an ZBG verdoppelt und gleichzeitig die Zinsdifferenz (der ZB) halbiert. 1*1=1=0,5*2
Was aber eine Rolle spielt, ist, wenn das mit Abstand groesste deutsche Geldhaus seinen Liquiditaetsbestand ver 17,6 fachen muss, um dem Risiko eines Bank Runs vorzubeugen.
Denn das Vorkrisen Verhaeltnis von Liquiditaet zu Bilanzvolumen (+ gigantischen Off Balance Sheet Positionen/Risks aus dem Derivate Hokuspokus) von 0,00445 ist gelinde gesagt haarstraeubend, und bemerkenswerterweise NICHT das Thema der per Medien und kluegsten Professoren Deutschlands ins Publikum gepumpten “Informationen”.
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Einarmiges Bilanzieren und einseitige Betrachtungen sind nicht moeglich bzw. irrefuehrend. Und die Behauptung, durch das Absenken des Zinsniveaus durch die EZB waeren die Kosten fuer die Geschaeftsbanken signifikant gestiegen und deren Ertragskraft ernsthaft gefaehrdet, ist eine solche Irrefuehrung.
Alle Geschaeftsbanken der Eurozone muessen fuer die 3 fache Liquiditaet nur 20% mehr Zinsen pro Jahr an die EZB zahlen (s.o.). Wenn dann einige prominente Einzelfaelle nicht mit der durchschnittlich 3 fachen Liquiditaetserhoehung hin kommen, um die Folgen ihrer Exzesse zu uebertuenchen, sondern sage und schreibe das 17,6fache, also fast 6mal mehr als der Durchschnitt in Anspruch nehmen muessen, dann ist das gelinde gesagt auffaellig. Insbesondere dann, wenn es das mit Abstand groesste Geldhaus des Landes betrifft.
By the way, die 0,4% Zinskosten auf die 122 Mrd. ZBG Liquiditaet  der DB = 488 Millionen pa sind im Vergleich zu den Gesamtzinskosten, im wesentlichen Habenzinsen der Kundschaft auf hoch konzentrierte Geldvermoegen die im FY 2015 mit rund 10 Mrd. pa angegeben werden, die beruehmten Peanuts.
Und ja Verwahrgebuehren fuer Geld bei Geschaeftsbanken fuer Leute, die mit ihren Ersparnissen mangels Lizenz kein Zinsdifferenzgeschaeft aufziehen koennen, werden kommen. Darum gehts. Das Publikum schonend auf den naechsten unverschaemten Beutelschnitt vorbereiten.
Die Yachten, die kuerzlich von dem einen oder anderen Bankster bei Luerssen in Monaco bestellt wurden, muessen ja bezahlt werden;). Und die Kapazitaetserweiterung bei Luerssen durch die Aquisition von Blohm und Voss wird sich sicher rentieren.
Wer hat die eigentlich finanziert;-)?
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Darueber will man aber nicht reden
Man will nicht, dass das Publikum versteht, wie Banken funktionieren. Man will nicht ueber die prinzipiellen Risiken des Bankgeschaefts, so wie es aufgesetzt ist, reden. Man will nicht, darueber reden, dass das groesste deutsche Bankhaus zum Einsturz gebracht werden konnte, wenn nur 0,4 % der Bilanzsumme in Form von Barabhebungen oder Ueberweisungen zu anderen Instituten das Haus verlassen haetten. Man will die Dinge unter sich und im Sinne der 1% regeln. Und wir sollen das abnicken. Wir sollen verstehen, warum sich die Branche nach einem gigantischen Bailout durch den Staat inzwischen aus Gebuehrenerhoehungen saniert. Wir sollen glauben, das die ganze Krise vom Himmel gefallen ist und Folge undurchschaubarer Komplexitaeten ist. Wir sollen verstaendnisvoll, im vermeintlich eigenen Interesse und im Glauben an haarstraeubende und als Wissenschaft verpackte Luegen, fuer einen angeblichen Betriebsunfall haften.
Die Krise ist aber nicht! vom Himmel gefallen. Sie hat ihre Ursachen in einem ansich simplen aber hoch problematischen und kunstvoll vernebelten Setup im Kern unseres Wirtschaftssystems und einem wirklich nur noch als exzessiven, unverantwortlichen bis verbrecherischen zu bezeichnenden Umgang mit diesem Setup.


Ich wuensche ein schoenes und entspanntes Wochenende

Georg Trappe

Sonntag, 9. Oktober 2016

Bankgeschaefte

Land auf Land ab heisst es, die sinkenden bzw. anhaltend niedrigen Zinsen seien Schuld an der schwindenden Ertragskraft im Bankengeschaeft und der Grund fuer die zahlreichen Gebuehrenerhoehungen der Branche. 
Gebuehren 2


Quelle

Ein Blick in die Geschaeftsberichte der groessten deutschen Bank zeigt etwas anderes. Die Ertraege aus Zinsdifferenzgeschaeften = dem klassischen Bankgeschaeft bluehten dort nach Ausbruch der Krise regelrecht auf. Dort war eine schlichte Verdopplung der Ertraege aus Zinsdifferenzgeschaeften in wenigen Jahren moeglich. Und dieses Niveau wurde trotz sinkender Zinsen bzw. trotz anhaltend niedrigen Zinsen gehalten. Was auch der Logik entspricht. Denn die Zinsdifferenz (Sollzinsen minus Habenzinsen) ist vom absoluten Zinsniveau ersteinmal unabhaengig.

Net interest income after provision for credit losses (In EUR m.)

FY2006 6,710
FY2007 8,237
FY2008 11,377
FY2009 9,829
FY2010 14,309
FY2011 15,606
FY2012 14,254
FY2013 12,769
FY2014 13,138
FY2015 14,925

Quelle: https://www.db.com/ir/de/quartalsergebnisse.htm#tab_2016-2014

Dazu der Verlauf der EZB Leitzinsen im Chart:

http://www.leitzinsen.info/charts/ezbfed700.jpg

Auch ganz interessant ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Einnahmen aus den anderen Bereichen aka "Investment Banking" und der Verguetung der Mitarbeiter in diesem Zeitraum.

                                                                           FY2006   FY2015

Net interest income after provision for credit losses  6,710     14,925
Total noninterest income                                       21,486     17,644
Compensation and benefits                                   12,498     13,293

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-wem-nuetzt-das-groesste-geldhaus-des-landes-a-1114734.html

“Wem nützt die Deutsche Bank?
Hohe Gebühren, niedrige Zinsen, Kurssturz an der Börse: An der Deutschen Bank leiden viele – Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter. Einer bestimmten Personengruppe hingegen hat das Geldhaus viel Geld beschert.”

Sapere Aude!

Georg Trappe

P.S.: Hier noch ein aktuelles Beispiel fuer den unkritischen und damit inkompetenten Transport von irrefuehrenden Verlautbarungen der Bankster durch die "Fachpresse":

Wie man eine Bank in Italien zum Erfolg führt

Gleichzeitig kuendigt uns der kluegste Professor Deutschlands etwas an:

Hans-Werner Sinn rechnet mit Euro-Austritt Italiens

Und zwar mit der absurdesten Begruendung, die man sich denken kann. In einem endlosen Wettbewerb koennen nicht immer alle gleich "wettbewerbsfaehig" sein. Vielmehr differenziert sich das Feld zunehmend und es bilden sich ewige Gewinner raus. Auf der Ebene der Volkswirtschaften betrachtet, sind das die Laender, die chronische Leistungsbilanzueberschuesse erwirtschaften. Und es gibt die immer groesser werdende Zahl der ewigen Verlierer. Das sind die Laender mit chronischen Leistungsbilanzdefiziten. Allen voran die USA. Das ist aber nicht nur auf der Ebene der Volkswirtschaften zu beobachten, sondern ebenfalls auf der Ebene der Unternehmen wie auch der Individuen. 

Siehe auch hier. Und hier.

P.P.S.: Welche Motive nun wirklich hinter dem Verhalten der Banken und vor allem der Mega-Banken stecken, laesst sich in etwa hier und hier heraus lesen.
Es geht darum das Fettaugensyndrom weiter voran zu treiben. Mega-Deals benoetigen Mega-Finanzierungen und damit lassen sich auf Seiten der Banken Mega-Einnahmen machen. Und zwar noch bevor sich herausstellt ob diese "Deals" ueberhaupt eine sinnvolle und gesunde Weiterentwicklung der Unternehmen darstellen. (AT&T, Time Warner)


Survival of the Fatest and the American Dream

Donnerstag, 15. September 2016

Fettaugensyndrom

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/bayer-kauft-monsanto-der-66-milliarden-dollar-deal-ist-fix/14543592.html

http://www.cnbc.com/2016/09/14/bayer-and-monsanto-agree-to-merge.html

"Bayer said Bank of America/Merrill Lynch, Credit Suisse, Goldman Sachs, HSBC and JP Morgan had committed to providing the bridge financing. Bank of America/Merrill Lynch and Credit Suisse are acting as lead financial advisers to Bayer, with Rothschild as an additional adviser. Bayer's legal advisers are Sullivan & Cromwell and Allen & Overy.
Morgan Stanley and Ducera Partners are acting as financial advisers to Monsanto, with Wachtell, Lipton, Rosen & Katz its legal adviser."

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/dupont-und-dow-chemical-ein-neuer-chemieriese/12713998.html

http://www.nzz.ch/finanzen/strukturierte-produkte/chem-china-uebernimmt-syngenta-und-andere-der-chinesische-drache-ueberrollt-europa-ld.4859



Sapere Aude!

Georg Trappe

P.S.: Wer hat nun Monsanto gekauft? Bayer oder ein von amerikanischen Banken dominiertes Consortium? Und wer wird nach Ablauf der "Zwischenfinanzierung" die Anleihen kaufen? 



Freitag, 2. September 2016

Ahoi! Selbstregulierende Maerkte in Aktion

Hanjin Shipping in Geldnöten

 "Die grösste Reederei Südkoreas, die Hanjin Shipping, braucht Geld. Der Verwaltungsrat spricht von 1,3 Bio. Won (etwa 1,2 Mrd. $), die das Unternehmen kurzfristig benötigt um den Betrieb aufrecht zu erhalten."



HSH NordbankLänder übernehmen faule Schiffskredite

" Schleswig-Holstein und Hamburg feiern Premiere als Schiffsfinanzierer. Zum 1. Juli 2016 werden die Bundesländer faule Kredite in Höhe von fünf Milliarden Euro von der HSH Nordbank übernehmen, deren Mehrheitseigner sie sind. Mit dem Kreditvolumen werden derzeit 256 Schiffe finanziert. Der Deal ist Teil eines Entlastungspakets für die Bank, auf das sich die EU-Kommission und die Länder verständigt haben. Die Bank muss bis zum Frühjahr 2018 verkauft werden, ansonsten droht die Abwicklung."

Sapere Aude!

Georg Trappe